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Marketing für Online Shops – Wie bekommst du traffic in deinen Shop

Online Marketing für WebShop Betreiber 

Zunächst einmal muss man sich im Klaren darüber sein, dass es bei einem Online Shop keine Laufkundschaft wie im klassischen Handel gibt. Wenn du keinen etablierten und sehr bekannten Onlineshop betreibst, kommen deine Kunden eher “zufällig” über eine Suchmaschine (SEO), bezahlter Werbung (Facebook-, Google Ads) oder einer Preisvergleichs Seite wie beispielsweise idealo.de.

Dein Ziel als Online Shop Betreiber ist es also möglichst viele Interessenten, also traffic, auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Sollte dein Shop unübersichtlich oder wenig vertrauenswürdig sein, werden die Besucher bei dir nichts kaufen. Im Online Marketing spricht man dann von einer schlechten Conversionrate (Prozentsatz der Besucher, die zu einem Kauf führt) oder auch dein traffic konvertiert nicht.

An dieser Stelle verweise ich gerne auf das neue Buch von Russell Brunson, dessen neues Buch TRAFFIC secrets innerhalb weniger Tage über 100.000 Vorbestellungen generieren konnte.

Buch Russell Brunson Clickfunnels traffic secrets

 

Woher kommen Besucher in deinen Online Shop

Die Grundmaßnahmen um Traffic zu generieren sind zunächst einmal SEO (Suchmaschinenoptimierung) sowie SEM (Suchmaschinenwerbung).

Traffic Besucher für deine Webseite

Suchmaschinenoptimierung als traffic Quelle

SEO Maßnamen unterscheiden sich grundsätzlich in Onpage und Offpage SEO. Onpage SEO sind alle Maßnahmen die du direkt auf deiner Seite / in deinem Shop durchführst, wie beispielsweise deine Texte, Beschriftungen oder interne Verlinkungen.

SEO Online Marketing

Hier ein paar Beispiele für Onpage SEO Optimierungen:

  • Definition der gewünschten und zu dir und deinen Produkten passenden Keywords, unter denen der Kunde möglicherweise deine Produkte oder Seite sucht.
  • Optimierung deiner Texte und Produktbeschreibungen, sowie deine Überschriften und  Bildbeschriftungen auf eben diese Keywords. Des Weiteren sollten zusätzlich noch die Seitentitel und Meta-Informationen sowie in die Datei- und Verzeichnisnamen auf deine Keywörter ausgerichtet werden.
  • Content Marketing – laufender Ausbau des keywordrelevanten Inhalts bzw. Contents. Hier solltest du v.a. darauf achten interessante und hilfreiche Inhalte zu erzeugen und keine reinen SEO Texte. Deine potentiellen Kunden merken sofort, ob du mit Interesse, Witz und Leidenschaft deine Texte verfasst oder du reine SEO Texte mit einer Aneinanderreihung von Keywords betreibst.

 

Maßnahmen des Offpage SEO wären beispielsweise:

  • Erstellung von Pressetexten
  • Eintragung deiner Seite in online Branchenbücher oder ähnliche Webverzeichnisse
  • Linkaufbau, beispielsweise durch Gastartikel

 

Werbung als traffic Quelle

Der Erfolg von SEM (Suchmaschinenwerbung) hängt wie auch bei SEO von den richtigen Keywords ab. Aber während SEO langfristig wirkt, ist SEM eher auf kurzfristige Kampagnen ausgerichtet. Hierbei sollte allerdings nicht nur auf die “Klickraten”, sondern vor allem auf Kaufabschlüsse (Sales) geachtet werden. Sonst kann es ganz schnell passieren, dass dein Werbebudget aufgebraucht ist, du aber kaum Verkäufe in deinem Shop hast.

Achte im speziellen darauf, dass der Kunde bei deinen SEM Kampagnen direkt zum gesuchten Produkt verlinkt wird und nicht nur auf der Startseite deines Onlineshops landet. Also nicht http://www.shop.de/home sondern http://www.shop.de/produkt.xy. Das klingt auf den ersten Blick sehr  banal, passiert aber leider viel zu oft.

Eine Übersicht über unterschiedliche bezahlte Werbemethoden findest du in einem älteren Blogartikel von mir.

Preisvergleichsseiten als traffic Quelle

Eine weitere Form des Marketings besteht darin, sich bei Preisvergleichsseiten zu listen. Ähnlich wie bei den Suchmaschinen wo Google der absolute Platzhirsch ist, gibt es auch bei den Preisvergleichsseiten mit beispielsweise idealo.de einige wenige Schwergewichte im Markt. Abhängig von deinen Produkten solltest du die für dich passenden Portale identifizieren und im Idealfall die großen Anbieter nutzen und dich nicht zu sehr auf sehr kleine Portale verlassen. Gehe dorthin wo sich deine potentiellen Kunden aufhalten könnten, dann bist du auf dem richtigen Weg. Die richtige Präsentation auf den Portalen ist nicht immer eindeutig und sollte gut überlegt sein. Wie der Name schon sagt, spielen auf Preisvergleichsseiten natürlich die Preise eine große Rolle, aber daneben gibt es auch noch weitere Kriterien wie du dich und deine Produkte präsentieren kannst oder welche Strategie du verfolgen willst.

  • Präsenz in Nischen
  • Präsenz in hochpreisigen Preisportalen
  • Präsenz in Angebotslücken
  • Erscheinen auf der ersten Seite
  • Oder fahren Sie eine Tiefpreisstrategie

Ganz wichtig bei Preisportalen sind die bereitgestellten Daten. Achte auf folgende Punkte:

  • Preise stets aktuell halten
  • möglichst exakte Produktnamen
  • ausführliche Produktbeschreibungen
  • eindeutige Kategorien
  • hochwertige Produktfotos
  • transparente Versandkosten

Marktplätze als traffic Quelle – ebay oder Amazon FBA

OnlineShop-Amazon-FBA-ebay-Shopify

Neben der Präsentation der eigenen Shop auf den Suchmaschinen (SEO & SEM) oder Preisvergleichsseiten gibt es noch weitere Vertriebskanäle für deine Produkte. Große Marktplätze wie beispielsweise eBay und v.a. auch Amazon eignen sich sehr gut um deine Waren auch ohne einen eigenen Shop zu verkaufen. Auf diesen Marktplätzen kannst du sofort deine Waren verkaufen ohne einen eigenen Shop aufbauen zu müssen oder viel Zeit und Geld in verhältnismäßig langsame SEO Maßnahmen investieren zu müssen. Mit Amazon FBA kannst du sogar, natürlich gegen Bezahlung,  aufwendige Logistikprozesse direkt von Amazon erledigen lassen und dich mehr um die Vermarktung deiner Produkte kümmern.

 

Fazit: Es gibt nicht EINE perfekte Strategie

Es gibt nicht den einen besten Weg im eCommerce zu starten oder deinen Shop zu promoten. Die perfekte Strategie (sollte es die überhaupt geben) hängt viel von deinen Produkten, der Preisklasse, deinen Fähigkeiten (kennst du dich beispielsweise bereits gut mit SEO oder SEM aus etc.) und auch deinen vorhandenen zeitlichen und finanziellen Ressourcen ab.

Ein Online Shop ist verhältnismäßig schnell erstellt, aber es dauert einiges an Zeit bis organisch, also über Suchmaschinen, die ersten Interessenten in deinen Shop kommen. Was nützt der schönste Shop, wenn niemand weiß, dass es ihn gibt. Daher wirst du anfangs auf eine Werbestrategie zur Generierung von traffic angewiesen sein. Auch hier kommt es wieder auf deine Ressourcen und Kenntnisse an. Sicherlich einer der naheliegensten Methoden wären Google oder Facebook Werbung. Aber auch Kooperationen mit Nischenseiten Besitzern, Influencern oder Facebook Gruppen Admins sind gängige Methoden. Umso kreativer du hier bist umso besser.

Viele Anfänger im eCommerce fahren sehr gut mit dem Verkauf auf den großen Marktplätzen zu starten, da sie sich hier weder um den Aufbau des eigenen Shop noch, wie bei Amazon FBA, um die Logistik kümmern müssen. Die Vor und Nachteile sind hier beschrieben.

 



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